Eine "Schnapsidee", "wie Sozialismus", "schlimmste Folgen": Ministerpräsident Söder und Bauminister Bernreiter wollen mögliche Vergesellschaftungen von Wohnungen in Berlin verhindern. Was hinter ihrem Vorstoß steckt – und was Experten dazu sagen.
Vonovia-Sprecher Marc Friedrich stimmt Bernreiters Kritik zu: Eine Vergesellschaftung schaffe keine einzige neue Wohnung. “Im Gegenteil: Für den Neubau dringend benötigte Investitionen sowie Innovationen im Gebäudesektor würden gebremst, weil sich private Investoren zurückziehen.” Eine Vergesellschaftung zerstöre Vertrauen in Rechtsstaat und Investitionssicherheit. “Das gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland weit über Berlin und die Wohnungswirtschaft hinaus.”
Genau, und seit Hamburg Strom, Gas und Wasser wieder selber betreibt, heizen die Leute mit Möbeln und saufen aus der Elbe…
Bitte, ich find ja eigentlich linke Themen ganz gut, bin Fan. Aber wie von Linken über Wohnungen gesprochen wird ist absolutes Kindergartenniveau. Schlimmmer noch. Ein Kleinkind versteht, dass man 10 Stifte nicht auf 20 Kinder verteilen kann. Deswegen fragt es nach 10 zusätzlichen Stiften. Ob die 10 Stifte jetzt 10 Kindern gehören, der Lehrerin, dem Staat, dem Kapitalist oder wem auch immer ist im Kontext dieses Problems scheiss egal.
Für Stifte mag das stimmen, aber welcher Investor finanziert denn Wohnungen, die er nicht teuer vermieten kann, bzw. eine Wohnungsvariante, die weniger Profit bringt? Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.
Ich finde mit dem Besitz von Wohnungen sollte kein (großer) Gewinn möglich sein. Das Bauen darf sich ja gerne weiter lohnen, aber die Forderung Grundbedürfnisse nicht zu Spekulationsobjekten zu machen hat nichts mit Kindergarten zu tun. Natürlich schafft das keinen neuen Häuser, aber es macht Wohnraum bezahlbarer, weil er nur noch kostendeckend und nicht mehr profitorientiert verwaltet wird. Außerdem stehen vergesellschaftete Wohnungen (hoffentlich) deswegen auch weniger leer.
Die Form ist mir dann doch meistens zu anstrengend, ich glaube es trotzdem. Natürlich verdienen die Geld. Baufirmen sind am Ende auch diejenigen, die sich selbst diese Normen auferlegen. So wie Autohersteller sich neue Sicherheitsstandards ausdenken, um sich gegen ausländische aber allen voran billigere Konkurrenz abzuschirmen. Das zurechtzustutzen wäre ein Ansatz Bauen für alle, egal, ob es der Staat, private Wohnungsunternehmen oder irgendwelche Genossenschaften sind, günstiger zu machen.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass am Ende jemand diese Wohnung nachfragt, sonst würden sie sich nicht verkaufen.
Für Stifte mag das stimmen, aber welcher Investor finanziert denn Wohnungen, die er nicht teuer vermieten kann, bzw. eine Wohnungsvariante, die weniger Profit bringt? Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.
Die Profite kann der Staat steuern. Er kann bspw Abgaben und Steuern erheben, die gezielt bestimmte Formen von Wohnungen in ihrer Profitabilität beeinflussen. Dafür muss soziales Wohnen nicht teurer, sondern im Vergleich für Investoren nur wirtschaftlich interessanter werden.
Einem Investor ist am Ende vollkommen egal, mit welchem Produkt er seine Rendite macht. Der Staat muss hier die Leitlinien vorgeben, die solche Akteure in die richtigen Bahnen lenken, gegen Widerstände, gegen Lobbyismus.
Das ginge schon heute und hätte den charmanten Nebeneffekt, dass der Staat, statt eine Menge Geld in die Hand zu nehmen für eine Vergesellschaftung und dann trotzdem selber auch noch für den sozialen Wohnungsneubau sorgen zu müssen, sogar Geld einnehmen könnte mit diesen Sanktions- und Lenkungsmaßnahmen, während man den notwendigen Neubau den Privaten aufhalst.
Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.
Wenn die Immobilienpreise nicht steigen dann werden einige ihre teuren Wohnungen günstiger vermieten, denn sie können ihre Kredite dann nur durch Mieteinnahmen decken. Der Zwang zur Vermietung sorgt dafür, dass alle bezahlbaren Wohnraum bekommen solange genug gebaut werden kann.
naja das problem sind ja eigentlich nicht mal so sehr die privaten wohnbaukonzerne, sondern das problem ist dass es ein gesellschaftliches narrativ gibt dass die politik nicht selbst bauen darf. in anderen worten: der neoliberalismus, der alle aufgaben zu den unternehmen schiebt; zusammen mit einer marktgläubigkeit, sorgen dafür dass der mensch nicht mehr im mittelpunkt steht und damit die befriedigung menschlicher bedürfnisse mehr ein spontanes nebenprodukt als ein ziel der wirtschaftlichen bestrebungen wird.
Wieso schließen sich Markt und menschliche Bedürfnisse aus? Ein Supermarkt verkauft doch genau den täglichen Bedarf. Natürlich ist Gewinn immer das Ziel, und nicht Nächstenliebe. Menschen die aus Nächstenliebe handeln wollen können das jederzeit tun. Es machen aber so wenige, dass es nicht als Gesellschaftsgrundlage aktuell funktioniert. Daher ist ein funktionierender Markt das beste was wir haben, um Menschen zu motivieren, etwas für andere zu tun.
Wirklich ich raff dich nicht. Mal vertrittst du ultralinke Positionen und dann haust du hier libertäres FDP Stammtischgelaber à la der Markt regelt das raus.
Genau, und seit Hamburg Strom, Gas und Wasser wieder selber betreibt, heizen die Leute mit Möbeln und saufen aus der Elbe…
Das hat absolut garnichts damit zu tun.
Bitte, ich find ja eigentlich linke Themen ganz gut, bin Fan. Aber wie von Linken über Wohnungen gesprochen wird ist absolutes Kindergartenniveau. Schlimmmer noch. Ein Kleinkind versteht, dass man 10 Stifte nicht auf 20 Kinder verteilen kann. Deswegen fragt es nach 10 zusätzlichen Stiften. Ob die 10 Stifte jetzt 10 Kindern gehören, der Lehrerin, dem Staat, dem Kapitalist oder wem auch immer ist im Kontext dieses Problems scheiss egal.
Für Stifte mag das stimmen, aber welcher Investor finanziert denn Wohnungen, die er nicht teuer vermieten kann, bzw. eine Wohnungsvariante, die weniger Profit bringt? Einfach mehr teure Wohnungen bauen geht halt komplett am Bedarf vorbei.
Ich finde mit dem Besitz von Wohnungen sollte kein (großer) Gewinn möglich sein. Das Bauen darf sich ja gerne weiter lohnen, aber die Forderung Grundbedürfnisse nicht zu Spekulationsobjekten zu machen hat nichts mit Kindergarten zu tun. Natürlich schafft das keinen neuen Häuser, aber es macht Wohnraum bezahlbarer, weil er nur noch kostendeckend und nicht mehr profitorientiert verwaltet wird. Außerdem stehen vergesellschaftete Wohnungen (hoffentlich) deswegen auch weniger leer.
Irgendwer wird wohl Bedarf nach diesen Wohnungen haben oder glaubst du, die bauen nicht vermietbare Wohnungen?
Gib dir mal wenn du Zeit hast die „Anstalt“ Folge zu dem Thema: https://www.ardmediathek.de/video/die-anstalt/die-abriss-anstalt/ard/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TXzg0YzNkOWUxLWQ2OTQtNDJkMS05ZGE0LTdkNzQwMTA1ZGYwYQ ab Minute 8:30 ca. Da wird eher so gebaut, dass die Bauunternehmen verdienen und nicht die Vermieter.
Die Form ist mir dann doch meistens zu anstrengend, ich glaube es trotzdem. Natürlich verdienen die Geld. Baufirmen sind am Ende auch diejenigen, die sich selbst diese Normen auferlegen. So wie Autohersteller sich neue Sicherheitsstandards ausdenken, um sich gegen ausländische aber allen voran billigere Konkurrenz abzuschirmen. Das zurechtzustutzen wäre ein Ansatz Bauen für alle, egal, ob es der Staat, private Wohnungsunternehmen oder irgendwelche Genossenschaften sind, günstiger zu machen.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass am Ende jemand diese Wohnung nachfragt, sonst würden sie sich nicht verkaufen.
Die Profite kann der Staat steuern. Er kann bspw Abgaben und Steuern erheben, die gezielt bestimmte Formen von Wohnungen in ihrer Profitabilität beeinflussen. Dafür muss soziales Wohnen nicht teurer, sondern im Vergleich für Investoren nur wirtschaftlich interessanter werden.
Einem Investor ist am Ende vollkommen egal, mit welchem Produkt er seine Rendite macht. Der Staat muss hier die Leitlinien vorgeben, die solche Akteure in die richtigen Bahnen lenken, gegen Widerstände, gegen Lobbyismus.
Das ginge schon heute und hätte den charmanten Nebeneffekt, dass der Staat, statt eine Menge Geld in die Hand zu nehmen für eine Vergesellschaftung und dann trotzdem selber auch noch für den sozialen Wohnungsneubau sorgen zu müssen, sogar Geld einnehmen könnte mit diesen Sanktions- und Lenkungsmaßnahmen, während man den notwendigen Neubau den Privaten aufhalst.
Wenn die Immobilienpreise nicht steigen dann werden einige ihre teuren Wohnungen günstiger vermieten, denn sie können ihre Kredite dann nur durch Mieteinnahmen decken. Der Zwang zur Vermietung sorgt dafür, dass alle bezahlbaren Wohnraum bekommen solange genug gebaut werden kann.
naja das problem sind ja eigentlich nicht mal so sehr die privaten wohnbaukonzerne, sondern das problem ist dass es ein gesellschaftliches narrativ gibt dass die politik nicht selbst bauen darf. in anderen worten: der neoliberalismus, der alle aufgaben zu den unternehmen schiebt; zusammen mit einer marktgläubigkeit, sorgen dafür dass der mensch nicht mehr im mittelpunkt steht und damit die befriedigung menschlicher bedürfnisse mehr ein spontanes nebenprodukt als ein ziel der wirtschaftlichen bestrebungen wird.
Niemand hält den Staat davon ab, das ganze zu starten.
Wieso schließen sich Markt und menschliche Bedürfnisse aus? Ein Supermarkt verkauft doch genau den täglichen Bedarf. Natürlich ist Gewinn immer das Ziel, und nicht Nächstenliebe. Menschen die aus Nächstenliebe handeln wollen können das jederzeit tun. Es machen aber so wenige, dass es nicht als Gesellschaftsgrundlage aktuell funktioniert. Daher ist ein funktionierender Markt das beste was wir haben, um Menschen zu motivieren, etwas für andere zu tun.
Wirklich ich raff dich nicht. Mal vertrittst du ultralinke Positionen und dann haust du hier libertäres FDP Stammtischgelaber à la der Markt regelt das raus.