Das Tierheim Osterode würde gern mehr Hunde und Katzen aufnehmen. Der Bedarf ist da. Aber es fehlt an Platz und Geld. Deswegen klagt es gemeinsam mit dem Tierschutzbund.
Weil auch die Gemeinden doch immer mal wieder über zu wenig Geld klagen, könnten alle ausnahmslos die Haltung jeder Spezies besteuern. Wer nachweist, einen Assistenz- oder Therapietier zu benötigen zahlt nichts, wer nachweist ein Tier aus einem Heim adoptiert zu haben zahlt den günstigsten Satz, wer auf Züchtungen zurückgreift das doppelte und wer Geld verdienen möchte (Zirkus, Zoo und andere) das dreifache. Alle Einnahmen werden zu X % dem lokalen Heim als Zuschuss gewährt, über den Rest entscheidet alljährlich die politische Vertretung.
Ich weiß nicht, ob Steuern da das wirkliche Hilfsmittel sind. Eigentlich willst du ja verhindern, dass Tiere überhaupt im Tierheim landen. Und das funktioniert eigentlich nur, wenn du vor dem Erwerb ansetzt. Dann musst du halt schauen, ob es doch vernünftig sinnvolle Hundeführerscheine vor dem Erwerb geben muss, bei denen die Leute lernen, was es bedeutet, einen Hund zu halten. Oder du musst über das Thema Versicherungen nachdenken, dass natürlich Leute eine Krankenversicherung für das Tier abschließen, damit es nicht dann krank im Tierheim landet. Oder eine Tierheimversicherung.
Klar, einmal vermittelt wäre es schön wenn das Tier nie wieder zurück in ein Heim muss. Es geht mir in erster Linie um die, die schon da sind und mit der Steuer hatte ich eine sogenannte Lenkungswirkung im Sinn: Es sollte möglichst unattraktiv sein sich in einem perfektionistischen Wahn das “bestmöglich an die menschlichen Bedürfnisse orientierte und Vorstellungen künstlich angepasste” Wesen zu “bestellen”/kaufen/wählen (Charaktereigenschaften, Fellfarbe, Geschlecht, Größe, …) während andere Tiere im Heim verbleiben.
Um dortige Bewohner kann sich noch so engagiert gekümmert werden, wenn sie in der Natur nicht überleben können verdienen sie es, nicht nur zwangsläufig mit anderen geteilte Aufmerksamkeit und Kapazität von Haupt- und Ehrenamtlichen zu bekommen. Vielleicht ist es hier und da sogar realistisch, dass zeitweise kein einziges Tier mehr in Heim X lebt, was wiederum das Heim Y entlasten kann. Nach und nach würde möglicherweise auch durch die höheren Kosten das Angebot und die Nachfrage “künstlich angepasster” oder zum Geld verdienen gehaltenen Tieren schrumpfen.
Ziel sollte es sein eine gleichermaßen anspruchsvolle und sehr hohe Vermittlungsquote zu erreichen. Quasi ein Tierheim was aktiv daran mitwirkt, dass es sich selbst vielleicht irgendwann (zeitweise) überflüssig macht und (zeitweise) nur noch Pension ist.
“Rückkehrer” oder Neuankömmlinge gäbe es wohlmöglich immer weniger, je mehr sich Führerscheine und Versicherungen durchsetzen. Beides finde ich somit auch wichtig, nur sorgen die nicht unbeding für eine nennenswerte Größenordnung mehr Geld für den Heimbetrieb (ein Führerschein wird wohl einmalig mit maximal dreistelliger Summe bezahlt, Versicherungen sorgen für Einnahmen - aber in den dazugehörigen Unternehmen). Beides sorgt auf eine Art bestenfalls anteilig “nur” für weniger Überforderung (Menschen unterschätzen weniger ihre Fähigkeiten, die Kosten und ihr Interesse) und damit indirekt für weniger Kosten bei den Heimen.
Da Tierheime sich meiner Erfahrung nach (ja, das ist –hoffentlich!– nicht universell ,aber eben doch eine Konstante über eine niedrige zweistellige Zahl…) zwanghaft an Tieren festklammern, statt die abgeben zu wollen, gibt es da eher kein “kurzfristig”. Kurzfristig gehen die Zahlen auf Grund externer Faktoren nur rauf; danach bleiben sie langfristig so, bis irgendwann der natürliche Tod normalisierend eingreift.
Dementsprechend halte ich die Idee sogar für gar nicht schlecht, mit einem Zusatz: Die Steuern sollten relativ direkt den Tierheimen zu Gute kommen, und eben auch gestrichen werden, wenn man ganz offensichtlich keine Tiere vermitteln, sondern nur seine persönlichen Drang Dinge zu horten auf Lebenwesen übertragen will.
Wer nachweist, einen Assistenz- oder Therapietier zu benötigen zahlt nichts
Weil man genau sowas in Deutschland auch so gut bescheinigt bekommt… Also nicht. Du kannst mit Ansage jemanden auf der Straße niedermessern und trotzdem kommt nur ein “omg wie konnte sowas denn passieren?”, weil dir natürlich vorher keine Sau irgendwas geglaubt hat und Hilfen hast du erst recht nicht (gebilligt) bekommen.
Weil auch die Gemeinden doch immer mal wieder über zu wenig Geld klagen, könnten alle ausnahmslos die Haltung jeder Spezies besteuern. Wer nachweist, einen Assistenz- oder Therapietier zu benötigen zahlt nichts, wer nachweist ein Tier aus einem Heim adoptiert zu haben zahlt den günstigsten Satz, wer auf Züchtungen zurückgreift das doppelte und wer Geld verdienen möchte (Zirkus, Zoo und andere) das dreifache. Alle Einnahmen werden zu X % dem lokalen Heim als Zuschuss gewährt, über den Rest entscheidet alljährlich die politische Vertretung.
Ich weiß nicht, ob Steuern da das wirkliche Hilfsmittel sind. Eigentlich willst du ja verhindern, dass Tiere überhaupt im Tierheim landen. Und das funktioniert eigentlich nur, wenn du vor dem Erwerb ansetzt. Dann musst du halt schauen, ob es doch vernünftig sinnvolle Hundeführerscheine vor dem Erwerb geben muss, bei denen die Leute lernen, was es bedeutet, einen Hund zu halten. Oder du musst über das Thema Versicherungen nachdenken, dass natürlich Leute eine Krankenversicherung für das Tier abschließen, damit es nicht dann krank im Tierheim landet. Oder eine Tierheimversicherung.
Klar, einmal vermittelt wäre es schön wenn das Tier nie wieder zurück in ein Heim muss. Es geht mir in erster Linie um die, die schon da sind und mit der Steuer hatte ich eine sogenannte Lenkungswirkung im Sinn: Es sollte möglichst unattraktiv sein sich in einem perfektionistischen Wahn das “bestmöglich an die menschlichen Bedürfnisse orientierte und Vorstellungen künstlich angepasste” Wesen zu “bestellen”/kaufen/wählen (Charaktereigenschaften, Fellfarbe, Geschlecht, Größe, …) während andere Tiere im Heim verbleiben.
Um dortige Bewohner kann sich noch so engagiert gekümmert werden, wenn sie in der Natur nicht überleben können verdienen sie es, nicht nur zwangsläufig mit anderen geteilte Aufmerksamkeit und Kapazität von Haupt- und Ehrenamtlichen zu bekommen. Vielleicht ist es hier und da sogar realistisch, dass zeitweise kein einziges Tier mehr in Heim X lebt, was wiederum das Heim Y entlasten kann. Nach und nach würde möglicherweise auch durch die höheren Kosten das Angebot und die Nachfrage “künstlich angepasster” oder zum Geld verdienen gehaltenen Tieren schrumpfen.
Ziel sollte es sein eine gleichermaßen anspruchsvolle und sehr hohe Vermittlungsquote zu erreichen. Quasi ein Tierheim was aktiv daran mitwirkt, dass es sich selbst vielleicht irgendwann (zeitweise) überflüssig macht und (zeitweise) nur noch Pension ist.
“Rückkehrer” oder Neuankömmlinge gäbe es wohlmöglich immer weniger, je mehr sich Führerscheine und Versicherungen durchsetzen. Beides finde ich somit auch wichtig, nur sorgen die nicht unbeding für eine nennenswerte Größenordnung mehr Geld für den Heimbetrieb (ein Führerschein wird wohl einmalig mit maximal dreistelliger Summe bezahlt, Versicherungen sorgen für Einnahmen - aber in den dazugehörigen Unternehmen). Beides sorgt auf eine Art bestenfalls anteilig “nur” für weniger Überforderung (Menschen unterschätzen weniger ihre Fähigkeiten, die Kosten und ihr Interesse) und damit indirekt für weniger Kosten bei den Heimen.
Das sorgt bestimmt kurzfristig für… Extrem viel mehr Tiere im Tierheim
Möglich. Aber Geld brauchen die Heime so oder so. Tierhaltung insgesamt ist gefühlt bereits jetzt eher chaotisch.
Noch weitere 15.000-30.000 Jahre dann haben wir den Dreh raus und das ganze läuft weniger chaotisch.
Da Tierheime sich meiner Erfahrung nach (ja, das ist –hoffentlich!– nicht universell ,aber eben doch eine Konstante über eine niedrige zweistellige Zahl…) zwanghaft an Tieren festklammern, statt die abgeben zu wollen, gibt es da eher kein “kurzfristig”. Kurzfristig gehen die Zahlen auf Grund externer Faktoren nur rauf; danach bleiben sie langfristig so, bis irgendwann der natürliche Tod normalisierend eingreift.
Dementsprechend halte ich die Idee sogar für gar nicht schlecht, mit einem Zusatz: Die Steuern sollten relativ direkt den Tierheimen zu Gute kommen, und eben auch gestrichen werden, wenn man ganz offensichtlich keine Tiere vermitteln, sondern nur seine persönlichen Drang Dinge zu horten auf Lebenwesen übertragen will.
Tja, mit leeren Tierheim gibt’s da auch leere Kassen. Insofern haben die natürlich keinerlei Antrieb.
Weil man genau sowas in Deutschland auch so gut bescheinigt bekommt… Also nicht. Du kannst mit Ansage jemanden auf der Straße niedermessern und trotzdem kommt nur ein “omg wie konnte sowas denn passieren?”, weil dir natürlich vorher keine Sau irgendwas geglaubt hat und Hilfen hast du erst recht nicht (gebilligt) bekommen.