Heiliger Strohsack

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Cake day: January 12th, 2025

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  • Unbedingt. Ohne mich jetzt im Detail mit dem Hochschulwesen in den USA auszukennen, erscheint mir für so einen Fall aber eher eine Honorarprofessur oder eine Tätigkeit als Gastdozentin passender (sofern es ein Äquivalent dazu gibt). Und Co-Direktorin zu werden (wenn auch befristet) finde ich auch komisch, sie kann die Leitung doch sicherlich irgendwie in einer Art Beirat oder hochschuleigenen Gremien mit ihrem Wissen bereichern. Stattdessen nimmt sie von au s en einen Posten ein, der entweder neu für sie geschaffen wurde oder aber sie blockiert damit möglicherweise eine Stelle für einen dort bereits tätigen Wissenschaftly. (Ich komme darauf, weil es bei Übernahme des UN-Amtes Berichterstattung gab nach der die Entscheidung für sie und gegen eine hohe Diplomatin politisch motiviert gewesen sein soll.




  • Ist da ein Aluhut auf meinem Kopf, wenn ich das in Verbindung bringe mit ihrer Verbidung zur Atlantik-Brücke und dem German Marshall Fund?

    Die ganze Häme und der Hass der über sie hereinbrach, auch weil sie eine Frau ist, war unterirdisch und schlimm. Ihr UN-Amt und jetzt also diese Professur war/ist ein starkes Symbol in Richtung ihrer Gegner und die Anerkennung, der Ruf von beiden Funktionen bestimmt auch befriedigend und ein Grund stolz zu empfinden. Und nach Jahren des Reisens in NYC wohnen bleiben zu wollen und sich und ihrer Familie mehr Ruhe zu gönnen, fände ich auch verständlich.

    Aber andererseits als politisch (eher) linke(?) freiwillig in den USA zu bleiben, noch dazu unter Trump und für eine private Universität tätig zu werden finde ich nur bedingt nachvollziehbar. Eine vergleichbare Funktion im globalen Süden wäre authentischer. Oder habe ich einfach ein falsches, naives, überholtes, verzerrtes Bild von der Haltung und dem Menschenbild das alle bei den Grünen haben oder wenigstens Baerbock hat? Oder kommt einfach eins zum anderen: Ein (links-)liberaler Mensch, eine (links-)liberale Region in einem (links-)liberalen Milieu.