Ein Finanzvermögen von mehr als 100 Millionen US-Dollar: Rund 5.000 Menschen konnten das nach Schätzungen der Boston Consulting Group 2025 in Deutschland vorweisen - und damit 1.100 Personen mehr als im Jahr zuvor. Gleichzeitig ist Vermögen in Deutschland sehr ungleich verteilt. Während die untere Hälfte der Bevölkerung einen geringen Anteil daran besitzt, verfügt das reichste ein Prozent der Bevölkerung über etwa 35 Prozent des gesamten Vermögens. Auch deshalb ist über die Frage, ob extremer Reichtum negative Folgen für Gesellschaft und Demokratie hat, eine Diskussion entbrannt.

[…]

Der preisgekrönte Filmregisseur Alex Gibney hat bei den Filmfestspielen in Venedig gerade eine knapp vierstündige Dokumentation über Elon Musk präsentiert. Gibney beschreibt, wie der reichste Mann der Welt in mehreren Ländern rechte Parteien unterstützt, die im Gegenzug gern bereit sind, seinen ökonomischen Interessen zu dienen.

Damit liegt die zentrale Frage in der Reichtums-Debatte auf dem Tisch: Wie kann verhindert werden, dass der übergroße Reichtum einiger Weniger die demokratische Gesellschaft zerstört?

    • GardenGeek@europe.pub
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      22 days ago

      Meine Rede: ,Aber dann gehen die!!!1!!11!"

      Na und? Wenn sie nur Kapital rausziehen uns sich aktiv weigern was beizutragen… warum sollten wir die dann behalten wollen? Andersrum wird ein Schuh drauß: Die brauchen unsere Arbeitskraft, Infrastruktur und Bildungssysteme um noch reicher zu werden.

    • HaiZhung@feddit.org
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      22 days ago

      Ich glaub die mag gar keiner

      Es is nur ne unglaubliche Maschinerie im gange damit du glaubst dass die außer dir jeder mag

      Ca. Zwei drittel befürworten ne Vermögenssteuer in Deutschland