Finnland hat bereits bewiesen, dass das eine gute Idee ist. Die Probephase kann man sich sparen und direkt die Hausaufgaben abschaffen, überall.
Als würde sich irgendwer in Verantwortung interessieren, wenn sich Dinge bereits in anderen Ländern, Modellregionen oder Studien bewiesen haben. 4-Tage-Woche, BGE, Feststellung des Rechtsextremismus in der AfD etc. das gleiche. Wo kämen wir denn hin, wenn wir mal was verändern? Schließlich haben wir das schon immer so gemacht! /s
Oder als Beispiel aus der Verkehrswelt: Fahrradstreifen in Mittellage. Das ist halt “in der Praxis bewährt”, im Gegensatz zu so Firlefanz wie geschützten Fahrradübergängen an Kreuzungen, die lediglich durch Nichtigkeiten wie wissenschaftliche Studien und jahrzehntelange Erfahrung in den Niederlanden gestützt werden.
und Prüfungen gleich mit
Irgendwie kommt das immer wieder hervor, ich persönlich mochte Hausaufgaben, da war klar, was grade im Unterricht wichtig ist, gab dann immer gute Noten in der Oberstufe
Noten gleich mit abschaffen?
Als ob das was Kinder in dem Zeitraum der Schule leisten, viel mit ihren Fähigkeiten später zu tun hat.
Haste da ne Quelle zu was empirischem?
https://deutsches-schulportal.de/unterricht/schulnoten-ja-oder-nein/
Finde ich nach kurzer Recherche hat gut, hatte aber keine Zeit richtig zu suchen
Also zu dem Punkt
Als ob das was Kinder in dem Zeitraum der Schule leisten, viel mit ihren Fähigkeiten später zu tun hat.
steht da so weit ich das gelesen habe nix drin, weder im positiven noch im negativen.
Mobil gesucht, daher nur abstract gelesen: https://iaap-journals.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1464-0597.1990.tb01039.x sieht so aus als wuerd das recht viel miteinander zu tun haben - aehnlich viel wie die besten Praediktoren sonst so in der Domaene.
Wenn ich das nicht falsch lese, dann sehen sie weniger als 50% vorhersageerfolg?
Dass es nicht viel besseres gibt, ok, aber gut ist das in keiner Weise
Die rho dort sind hier als standardisierte Effektgroessen zu verstehen, also als Verhaeltnis von Merkmalsvarianz die durch den Praediktor aufgeklaert wird zu restlicher Varianz. In dem Sinne ist es also eher ein Linearitaetsmass.
Das ist schon recht ordentlich. Nur halt nicht das einzige, aber das sagt ja niemand.
Mich interessiert weniger “Was kann weg” sondern mehr “Was soll hin”. Wenn man sich in der Unterrichtszeit ordentlich mit den Inhalten auseinander setzen kann dürfte das bei Ganztagsschule bestimmt ausreichend. Schwieriger ist was heißt “ordentlich” und wie bekommt man das umgesetzt.
Ich finde, man müsste Hausaufgabe nicht gleich abschaffen, sondern sinvoller gestalten. Ich weiß noch, dass ich in der Grundschule wesentlich länger daran gesessen bin, als am Gymnasium. Die Lehrer haben halt einfach “drei Seiten rechnen”, “fünf Seiten schreiben” und so was aufgegeben. Es ist sicher nicht sinvoll, dass man in diesem Alter drei bis vier Stunden am Tag allein an so etwas arbeiten soll.




