Baerbock wird auch nach ihrem Amt bei der UN-Generalversammlung in New York bleiben. Die Grünen-Politikerin soll laut Medienberichten im Herbst an die Columbia-Universität wechseln - und dort zu internationaler politischer Führung lehren.
Dennoch untergräbt das doch total den Wissenschaftsanspruch von Universitäten, oder nicht? Wenn über Erfahrungswerte berichtet wird statt über Forschung und Studien.
Wie bereits geschrieben, keine Kritik an Baerbock, sondern an dem Uni(Einstellungs-)system.
Erfahrung ist eine Form des Wissens. In vielen Bereichen auch eine sehr sehr wichtige. Zum Beispiel will ich, dass mein Arzt nicht nur Bücher gelesen hat, sondern auch praktische medizinische Erfahrung hat. Das wird auch im Studium vermittelt. Bei Ingenieuren und anderen Studiengängen sieht das ähnlich aus.
Unbedingt. Ohne mich jetzt im Detail mit dem Hochschulwesen in den USA auszukennen, erscheint mir für so einen Fall aber eher eine Honorarprofessur oder eine Tätigkeit als Gastdozentin passender (sofern es ein Äquivalent dazu gibt). Und Co-Direktorin zu werden (wenn auch befristet) finde ich auch komisch, sie kann die Leitung doch sicherlich irgendwie in einer Art Beirat oder hochschuleigenen Gremien mit ihrem Wissen bereichern. Stattdessen nimmt sie von au s en einen Posten ein, der entweder neu für sie geschaffen wurde oder aber sie blockiert damit möglicherweise eine Stelle für einen dort bereits tätigen Wissenschaftly. (Ich komme darauf, weil es bei Übernahme des UN-Amtes Berichterstattung gab nach der die Entscheidung für sie und gegen eine hohe Diplomatin politisch motiviert gewesen sein soll.
Keine Ahnung und ich kann mir auch vorstellen, dass Baerbock ins Schema für Columbia passt. Was ich auch spannend finde ist das Adam Tooze in Columbia Professor ist. Der ist ja auch als linker Intellektueller sehr aktiv in Deutschland. Von daher kann ich mir das schon als Prestige-Sprungbrett zurück in die deutsche Politik vorstellen. Columbia macht sich halt besser als die Uni von Lima oder so.
Danke für die Information.
Dennoch untergräbt das doch total den Wissenschaftsanspruch von Universitäten, oder nicht? Wenn über Erfahrungswerte berichtet wird statt über Forschung und Studien. Wie bereits geschrieben, keine Kritik an Baerbock, sondern an dem Uni(Einstellungs-)system.
Erfahrung ist eine Form des Wissens. In vielen Bereichen auch eine sehr sehr wichtige. Zum Beispiel will ich, dass mein Arzt nicht nur Bücher gelesen hat, sondern auch praktische medizinische Erfahrung hat. Das wird auch im Studium vermittelt. Bei Ingenieuren und anderen Studiengängen sieht das ähnlich aus.
Unbedingt. Ohne mich jetzt im Detail mit dem Hochschulwesen in den USA auszukennen, erscheint mir für so einen Fall aber eher eine Honorarprofessur oder eine Tätigkeit als Gastdozentin passender (sofern es ein Äquivalent dazu gibt). Und Co-Direktorin zu werden (wenn auch befristet) finde ich auch komisch, sie kann die Leitung doch sicherlich irgendwie in einer Art Beirat oder hochschuleigenen Gremien mit ihrem Wissen bereichern. Stattdessen nimmt sie von au s en einen Posten ein, der entweder neu für sie geschaffen wurde oder aber sie blockiert damit möglicherweise eine Stelle für einen dort bereits tätigen Wissenschaftly. (Ich komme darauf, weil es bei Übernahme des UN-Amtes Berichterstattung gab nach der die Entscheidung für sie und gegen eine hohe Diplomatin politisch motiviert gewesen sein soll.
Keine Ahnung und ich kann mir auch vorstellen, dass Baerbock ins Schema für Columbia passt. Was ich auch spannend finde ist das Adam Tooze in Columbia Professor ist. Der ist ja auch als linker Intellektueller sehr aktiv in Deutschland. Von daher kann ich mir das schon als Prestige-Sprungbrett zurück in die deutsche Politik vorstellen. Columbia macht sich halt besser als die Uni von Lima oder so.