• B0rax@feddit.org
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    3 days ago

    ab dem 1. Juli 2027 ein Steuersatz von 26 Cent auf gesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab fünf Gramm pro 100 Milliliter erhoben werden. Bei einem Zuckergehalt von acht Gramm pro 100 Milliliter soll der Satz 32 Cent betragen.

    32 Cent Pro was? Pro Verpackungseinheit? Pro Liter?

  • Weingeist@feddit.org
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    3 days ago

    ein Steuersatz von 26 Cent auf gesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab fünf Gramm pro 100 Milliliter erhoben werden. Bei einem Zuckergehalt von acht Gramm pro 100 Milliliter soll der Satz 32 Cent betragen.

    Warum macht man das so? Warum nicht 5 Cent pro Gramm Zucker auf 100 Milliliter und fertig?

    Da fehlt doch die Trajektorie hin zu gar kein Zucker mehr.

  • Zacryon@feddit.org
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    3 days ago

    Konkret vorgesehen ist demnach nun, dass ab dem 1. Juli 2027 auf zuckergesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab fünf Gramm pro hundert Milliliter ein Steuersatz von 26 Cent pro Liter erhoben wird; ab acht Gramm sollen es 32 Cent sein.

    Laut Finanzministerium gilt das zum Beispiel für Limonaden, Eistees, Energydrinks und Fruchtsaftgetränke mit Zuckerzusatz. Nicht betroffen sind Getränke mit Alkohol sowie alkoholfreie Biere, Weine oder Cocktails. Auch reine Frucht- und Gemüsesäfte oder ungesüßte Schorlen werden nicht zusätzlich besteuert, genauso wenig Getränke mit Süßungsmitteln.

    Der Alkohol ist den Deutschen heilig, auch wenn er krebserregend ist und es bei handelsüblichen alkoholischen Getränken kein gesundheitlich unbedenkliches Konsumniveau gibt.

    Gegen die Steuer gab es bis zuletzt erhebliche Widerstände. Vor wenigen Tagen hatten sich auch die neun Agrar- und Verbraucherschutzminister der Union aus den Bundesländern in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dagegen ausgesprochen. Eine Zuckersteuer setze auf staatliche Lenkung und belaste den Kauf bestimmter Lebensmittel unnötigerweise zusätzlich, kritisieren die Ressortchefs in dem Schreiben.

    Staatliche Lenkung ist sinnvoll, wenn Zucker ohnehin überall reingeballert wird und die Leute gemeinhin nicht die Zeit, Aufmerksamkeit, oder den Grips haben, sich zuckerarm zu ernähren. Hier ist der gesundheitliche Schutz der Gesellschaft durch diese milde Lenkung sicherlich kein verkehrter Schritt. Es wird ja nicht verboten. Es werden Anreize für eine Verringerung des hohen Zuckerkonsums auf Verbrauchet- und Herstellerseite geschaffen.

    Weiterhin sind die betroffenen Lebensmittel nicht essenziell zum Leben und insofern auch keine Belastung für Verbraucher. Wer regelmäßig Limonaden, Energiegetränke, usw. mit hohem Zuckergehalt konsumiert, für den ist das eher ohnehin ein Todesmittel. Hier ist die Lenkungswirkung erneut sinnvoll.

    Zudem gefährde die Steuer Arbeitsplätze in der meist mittelständisch geprägten Getränkeindustrie.

    Dann möge die Industrie doch mehr auf gute zuckerärmere Alternativen setzen, um die Arbeitsplätze zu sichern. Das betrifft ja nun die gesamte Industrie und nicht nur vereinzelte Hersteller. Die Wettbewerbsbedingungen werden also nicht unfairer als vorher.

    • daw@feddit.org
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      2 days ago

      Nein staatliche Lenkung kann nicht gut sein weil Markt und weil Freiheit!!!

      spoiler

      /s Kompletter Nonsens natürlich auch wenn man bedenkt wie einfach alles staatlich gelenkt ist

  • homoludens@feddit.org
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    3 days ago

    Zwei-Stufen-Modell und Ausnahme klingt irgendwie nach mehr bürokratischen Aufwand. Wer wollte das noch mal bekämpfen?

    Und wieso sind Zuckergetränke von kleinen Herstellern weniger gesundheitsschädlich?

    • Ooops@feddit.org
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      3 days ago

      Wer wollte das noch mal bekämpfen?

      Entbürokratisierung ist bei dem korrupten Haufen immer nur Code für Deregulierung zu Gunsten ihrer reichen Spender. Der Logik entprechend ist bürokratischer Aufwand für die Interessen von Lobbyisten und Industrie also auch keine Bürokratisierung.

  • ladicius@lemmy.world
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    3 days ago

    Vor wenigen Tagen hatten sich auch die neun Agrar- und Verbraucherschutzminister der Union aus den Bundesländern in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dagegen ausgesprochen. Eine Zuckersteuer setze auf staatliche Lenkung und belaste den Kauf bestimmter Lebensmittel unnötigerweise zusätzlich, kritisieren die Ressortchefs in dem Schreiben.

    Wenn man ein Land und seine Bürger vor die Wand fahren will, kann man bei den Corrupten Demokratie- und Umweltzerstörern viel lernen.

  • Tudsamfa@lemmy.world
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    3 days ago

    Das spornt die Innovation an, da wird es noch ganz neue Getränke geben, die 4,9g Zucker in Testumgebung haben.

  • Reality@feddit.org
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    3 days ago

    Hoffentlich kommen die jetzt nicht auf die Idee Zucker mit Süßstoffen zu mischen. Pepsi macht das schon und das Zeug ist ungenießbar. Wenn ich Zuckerplörre trinken will, will ich auch Zucker drin haben. Gefühlt schmeckt das gepanschte noch süßer.

    • Tudsamfa@lemmy.world
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      3 days ago

      Aufgepasst alle über 16: Unsere neue Pepsi-Schorle. Halb-Pepsi, halb Sprudelwasser, für den gehobenem Gaumen.

      • Reality@feddit.org
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        3 days ago

        Ich mag die Süßstoffe einfach gar nicht. Dann würde ich glaub ich eher anfangen selbst Cola zu machen…