Zur »Belustigung« seiner Kollegen soll ein Polizeibeamter in Frankfurt am Main einen Asylbewerber erniedrigt haben. Der Fall wurde angezeigt, blieb aber elf Monate lang praktisch unbearbeitet liegen.
Ich finde immer wieder erstaunlich, wie bei solchen Einzelfällen auch enge Kolleg:innen über Jahre hinweg nie was von den Einstellungen der Täter:innen mitgekriegt haben und wie auch gleich ihre erste Tat auffliegt und in der Presse landet.
Es ist halt so: Du arbeitest schon länger mit jemanden zusammen, vielleicht über Jahre… klar, es kommen ab und an mal “grenzwertige” Kommentare, aber willst du wirklich wegen eines “blöden Spruchs” jetzt ein Fass aufmachen? Man denkt sich “oh man, halt doch einfach mal die Fresse…” und macht weiter. Die Person, die die grenzwertigen Kommentare macht nimmt das Schweigen als Zustimmung und sieht keinen Grund ihre Einstellung zu überdenken und legt immer mal wieder einen drauf.
Mit der Zeit gewöhnst du dich an die Sprüche der Person und achtest gar nicht mehr darauf… und plötzlich bist du in der Situation in der die Person ihr absolutes Meisterstück im Scheiße bauen abliefert und es sind externe Kollegen anwesend die nicht langsam desensibilisiert wurden…
Wer es hinbekommt sich in so einem wichtigen und staatstragenden Beruf durch “dumme Sprüche” de-sensibilisiere zu lassen der hat nichts aber auch GAR NICHTS im Polizeidienst zu suchen. Und ja, man hat da ein Fass auf zu machen.
Nicht wegen “einen dummen Spruch”, sondern weil für Staatsdiener höhere Anforderungen gelten, weil es andauernd passiert, weil sich nichts verbessert und weil die ganze Struktur mittlerweile darauf ausgelegt ist Polizisten vor Konsequenzen ihrer rechtswidrigen Taten zu beschützen.
Ich finde immer wieder erstaunlich, wie bei solchen Einzelfällen auch enge Kolleg:innen über Jahre hinweg nie was von den Einstellungen der Täter:innen mitgekriegt haben und wie auch gleich ihre erste Tat auffliegt und in der Presse landet.
Es ist halt so: Du arbeitest schon länger mit jemanden zusammen, vielleicht über Jahre… klar, es kommen ab und an mal “grenzwertige” Kommentare, aber willst du wirklich wegen eines “blöden Spruchs” jetzt ein Fass aufmachen? Man denkt sich “oh man, halt doch einfach mal die Fresse…” und macht weiter. Die Person, die die grenzwertigen Kommentare macht nimmt das Schweigen als Zustimmung und sieht keinen Grund ihre Einstellung zu überdenken und legt immer mal wieder einen drauf.
Mit der Zeit gewöhnst du dich an die Sprüche der Person und achtest gar nicht mehr darauf… und plötzlich bist du in der Situation in der die Person ihr absolutes Meisterstück im Scheiße bauen abliefert und es sind externe Kollegen anwesend die nicht langsam desensibilisiert wurden…
… und deswegen: Ja, ALLE Polizisten.
Wer es hinbekommt sich in so einem wichtigen und staatstragenden Beruf durch “dumme Sprüche” de-sensibilisiere zu lassen der hat nichts aber auch GAR NICHTS im Polizeidienst zu suchen. Und ja, man hat da ein Fass auf zu machen.
Nicht wegen “einen dummen Spruch”, sondern weil für Staatsdiener höhere Anforderungen gelten, weil es andauernd passiert, weil sich nichts verbessert und weil die ganze Struktur mittlerweile darauf ausgelegt ist Polizisten vor Konsequenzen ihrer rechtswidrigen Taten zu beschützen.
#ACAB
Ok, dann sag mir: Wo ziehst du die Grenze?