Am Mittwoch ist das Monat aus. Dann hat mein Vorgänger in der Arbeit seinen letzten Tag. Das macht die Sache dann einfacher und komplexer zugleich. Dann verschwinden viele Jahre historisches Entwicklungswissen aus der Firma, aber dann sagt auch keiner mehr “das haben wir immer schon so gemacht”.
Hoffentlich ist das irgendwo dokumentiert. Dünnes Eis, ich weiß. Andernfalls werdet ihr irgendwann sehr viel "Spaß* haben, zu versuchen etwas zu rekonstruieren.
Das war der Kündigungsgrund für meinen Vorgänger. Es ist null sinnvoll dokumentiert. Die Idee der Geschäftsleitung war, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende
Bin im aktuellen Job seit ne Weile nicht happy, merke die Arbeit passt nicht zu mir. Letztes WE war ich auf der Seite vom alten Arbeitgeber und gesehen, dass die tatsächlich Leute suchen.
Hab mich super mit den Kollegen verstanden, bin nur wegen politischem Hickhack weg. Also ohne groß nachzudenken alter Kollege angerufen. Die Stelle war wohl schon besetzt und Personal hat’s verbummelt die Stellenanzeige rauszunehmen. Hab dann erklärt dass ich seit 5 Jahren nichts mit Entwicklung zu tun hatte und dachte schon, ok das war‘s.
Kollege meint, es wäre aber cool wenn ich wieder da wäre, hatte dann so ein Szenario für mich angedacht und will intern um eine weitere Stelle werben. Also kommt doch etwas Spannung in die Sache rein!
In der Zwischenzeit muss ich überlegen ob das Pendeln nach Frankfurt und weniger Geld der Sache wert ist.
Kommt, denke ich, auch drauf an wie du nach Frankfurt pendelst. Eine gute Freundin fährt mit dem Zug und es gibt selten mal einen Tag an dem es nicht irgendwelche Probleme gibt. Teils auch in Frankfurt selbst. So stand sie schon häufiger mal in Süd und musste warten, dass es irgendwo weiter geht.
Nur meine 2 Pfennig.
Ein alter Weggefährte und Mentor ist am Wochenende überraschend verstorben. Wir kannten uns seit 23 Jahren. Ich hatte mich darauf gefreut, ihn hoffentlich nächstes Jahr wieder im Rahmen eines Events zu treffen und nun werde ich nie wieder mit ihm sprechen können. Ich habe ihm viel zu verdanken und war stets von seiner positiven Denkweise und Kreativität beeindruckt. Sein plötzlicher Fortgang hinterlässt eine seltsame Leere bei mir und ich glaube, so richtig verarbeitet hat mein Gehirn die Situation noch nicht…
Seit einer Stunde on/oft auf dem Lokus. Zwischendrin versucht mich auf der Arbeit anzumelden. Einstempeln geht nicht. Gestern wurden wegen kritischer Zero Days einige wichtige Dienste offline genommen. Montags hab ich sonst immer Homeoffice. Sehe gerade eine Notiz im Handy, Hass heute morgen quartalsweise Abteilungsmeeting ist. Vor Ort. Das hatte ich null auf dem Schirm, bin natürlich jetzt auch was spät dran. Zusammenfassend läuft es bisher wie bereits im einleitenden Satz beschrieben.
War am Sonntag beim.open House in Zürich. Die Veranstaltung an sich war cool, das findet regelmäßig in verschiedenen Städten im Dach Raum, und sicherlich auch in im Rest Europas, statt. An den entsprechenden Wochenenden werden in vielen Gebäuden & Kultureinrichtungen in der Stadt Besichtigungen angeboten, auch oft Gebäude in die man sonst so nicht reinkommt oder wo man für Führungen für gewöhnlich zahlen muss.
Die Führungen werden normalerweise von den Architekten der Gebäude durchgeführt, es geht also primär um die Architektur und weniger darum was in den Gebäuden geboten wird. Manchmal gibt es auch keine Führungen, sondern man kann einfach auf eigene Faust das Gebäude/Gelände erkunden. Wir waren z.B. bei der Stadtreinigung, im Freibad, auf der Dachterrasse eines Hochhauses und im Rechberghaus.
Habe gerade mal die Website rausgesucht, die events gibt es weltweit. Das sind auch nicht alle, in Stuttgart gab es vor kurzem auch eins.
https://www.openhouseworldwide.org/calendar
Zürich selbst und die Besichtigungen waren fantastisch, die Bahnfahrt, wie gewohnt, eine absolute Vollkatastrophe. Wir hatten unsere Fahrräder dabei, da unser Zeitplan zu fuß oder mit den Öffis nicht funktioniert hätte. Auf der Hinfahrt hatte der Zug 20min Verspätung und durfte deshalb nicht in die Schweiz weiterfahren. SBB hatte aber zeitnah eine Verbindung von Schaffhausen nach Zürich, die wir einfach nutzen konnten, also alles halb so wild.
Unser Zug für die Rückreise hatte genau das gleiche Problem, es gab also keinen IC für uns in Zürich. Die SBB hat netterweise einen ersatzzug bereitgestellt, der aber nur bis Schaffhausen gefahren ist. Und statt dass der IC, der da eigentlich jetzt hätte rumstehen müssen, dann weiterfährt nach Stuttgart, fuhr einfach gar nichts. Der nächste Zug nach Stuttgart wäre der nächste IC, die fahren da stündlich. Hätten wir auch in Zürich bleiben können. Aber egal, das ist das kleinste Problem. Wer schonmal ein Fahrrad dabei hatte im IC, der weiß man muss einen Stellplatz reservieren und wenn voll ist, dann ist voll und die Bahn weigert sich dann normalerweise auch die Fahrräder woanders unterzubringen, auch wenn genügend Platz ist.
Auf dem nächsten Zug waren natürlich alle Fahrradplätze ausgebucht.
Wir saßen also höchst gestresst am Bahnhof in Schaffhausen, Reisezentrum hatte sonntagabends um 1830 natürlich auch schon zu (ist in Schaffhausen eh noch SBB, ja wie hilfreich die gewesen wären), andere Reisende mit Fahrrad sind mit der S-Bahn nach Singen weitergefahren weil ab dort Regionalzüge fahren für man keine Reservierung braucht. In der Theorie macht das Sinn, aber da der nächste re Richtung Stuttgart um 21:30 gefahren wäre (3h später) und dazwischen noch drei IC fahren sind wir in Schaffhausen geblieben weil wir uns bessere Chancen auf einen Stellplatz ausgerechnet haben.
Wir haben dann noch mit einer Zugbegleiterin, die als Passagierin in unserem IC mitgefahren ist, gesprochen und die konnte in ihrer App sehen, dass bis Tuttlingen Stellplätze frei sind und dann nur noch einer, deshalb konnten wir in der App auch nichts mehr reservieren. Na toll.
Der Zug kam dann legendwann. Zu unserer Erleichterung waren auch noch alle Stellplätze frei, wir wussten aber ja dass sich das noch ändern würde. Wir haben unsere Fahrräder da abgestellt und kurz mit der Zugbegleiterin gesprochen, die meinte halt so jaja, kümmern wir uns drum wenn es soweit ist. Wir haben uns dann in der Etage drüber zwei Plätze gesucht und konnten in Singen beobachten wie sie einen unserer mitreisenden die mit der S-Bahn weiter sind wieder weggeschickt haben weil voll. Was eine entspannte Zugreise hätte werden sollen wurde ein Recht stressiges warten darauf, dass die Zugbegleiter kommen und uns auffordern mit den Fahrrädern den Zug zu verlassen oder zum anderen Waggon zu springen weil da eine einzelner frei ist.
Kam dann zum Glück nie so, irgendwie hat der Platz dann doch gereicht und wir konnten bis zu unserem endhalt durchfahren.
Am Ende also alles gut gegangen, aber Fahrradmitnahme im Fernverkehr ist und bleibt eine richtige Scheiße. Mit der Regelmäßigkeit mit der die Züge ausfallen sollten sie sich da ein besseres System ausdenken und etwas kulanter sein mit der Unterbringung der Räder.
Seit einem Monat fahre ich jetzt mit dem Fahrrad regelmäßig zur Arbeit, tut gut und spart Geld
Wie lange ist die Strecke die du fährst?
Ein Weg 11 km
Nach ewigem hin (ohne her, denn ich wurde lange Zeit und wiederholt ignoriert) und letztlich einer kürzlich von mir angestoßenen neuerlichen, nur noch mit Minimalrespekt formulierten (zum Beispiel ohne “Mit freundlichen Grüßen”), Forderung die einen Vorbehalt rechtlicher Schritte enthält, habe ich nun endlich ein Arbeitszeugnis ausgestellt bekommen.
Das aber ist inhaltlich eine Frechheit: Nur wenige Zeilen macht die Bewertung meiner Arbeitsleistung aus, der weit überwiegende Teil sind einleitende und abschließende Sätze, die Beschreibung des Betriebs und die wertfreie Auflistung meiner angeblichen Aufgaben und Tätigkeiten (die faktisch nicht der Wahrheit entsprechen). Außerdem sind klar überflüssige Zeilenumbrüche enthalten. Ob die allerdings bewusst oder versehentlich eingebaut sind weiß ich nicht.
Alles in allem krass unprofessionell, dafür das es sich um einen der größten “Arbeitgeber” in der Region handelt.
Jetzt darf ich also noch weiter meine Nerven strapazieren um eine Korrektur zu bekommen. Mal sehen wann ich das anpacke, ich brauche glaube ich erst noch ein paar Tage um mich zu beruhigen. Grr…
Wenn Dein (berechtigter) Zorn etwas abgekühlt ist, dann würde ich mich mal umhören, ob das auch bei anderen Leuten so war und ob Du eventuell selbst das Zeugnis (vor-)formulieren kannst. Einige Arbeitgeber (nicht schlagen, liebes Känguru) scheinen dem nicht abgeneigt zu sein, wenn es die Arbeit und den potenziellen Ärger reduziert. Wenn allerdings “Gründe” vorhanden sind (z.B. eins auswischen oder sie wollen jemanden länger halten), dann werden sie eher nicht darauf eingehen.
Eigentlich hätte heute meine Steam frame geliefert werden sollen. Paket war gleich um 9 Uhr “nicht zustellbar” was gelogen ist weil eigentlich immer jemand Zuhause ist. Dafür ist das Paket jetzt an einem Paketshop/ bäckerei wo ich es wohl frühestens morgen abholen kann. So fangen Horror Storys von geklauten Paketen an…
Nachtrag: war gerade beim Paketshop. Ich hab jetzt das Netzteil und das zubehör aber kein Headset. Bin gerade nicht gut drauf.
Ich drücke dir alle Daumen, dass du es morgen wohlbehalten erhältst!
Das hoffe ich auch. Ich hab gerade gelesen das das wohl kein Einzelfall ist das wahlweise zuerst das zubehör oder zuerst das Headset ankommt und der andere Teil erst Tage später.
War bei mir mit der Index damals auch so :
Brille kam alleine, Controller und Kameras alleine. Insgesamt drei Pakete… Weiter Hoffen :)





