Klaus-Michael Kühne war einer der reichsten Deutschen. Der Milliardär starb nun Berichten zufolge mit 89 Jahren. Sein Vermögen soll an eine Stiftung übergehen.
Kühne stand immer wieder dafür in der Kritik, einerseits seinen Wohnsitz und sein Unternehmen in den steuerlich sehr vorteilhaften Kanton Schwyz verlagert zu haben, sich gleichzeitig aber in den letzten Jahren zunehmend als Mäzen und heimatverbundener Hamburger Unternehmer darzustellen.
Außerdem war die Firma von 33 bis 45 im Urlaub.
Treffend formuliert.
Wenn er 37 geboren ist, hat man ihn da nicht gefragt
Das ja, aber er hat später alles dafür getan, dass auch niemand anderes nachfragt.
Wie so ziemlich jeder Konzern der westlichen Hemisphäre…
Der Begriff “westliche Hemisphere” meint praktisch die Amerikas.
Aber was heißt das für Hamburg und sein geplantes Theater?
Du meinst wahrscheinlich die Oper. Die Verträge dort sind mit der Kühne Stiftung, die jetzt praktisch das ganze Vermögen erbt.

Na dann profitiert die Gesellschaft ja nun von reichlich Erbschaftssteuern!
Schönes Beispiel dafür, was das für ein Raubzug ist. Er wird lt. Artikel auf 36 Milliarden geschätzt. Wir ignorieren bei der Summe jetzt mal Freibeträge, weil irrelevant:

Im Kern könnte der Staat jetzt 36*0,3 = 10,8 Mrd € Erbschaftssteuer einnehmen. Tut er aber nicht, weil er sich absichtlich verarschen lässt.
Nö. Keine Erben, alles geht in eine Stiftung.
Wooosh



