• gandalf_der_13te@feddit.org
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    15 hours ago

    Deutschland ist nicht das einzige Land, das Interesse an äquatorialen Startbasen hat. Auch die Türkei hat die Vorteile erkannt und ist bereits dabei, einen eigenen Weltraumbahnhof in Warsheikh in Somalia aufzubauen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Äquatornähe sowie ein freier Startkorridor über dem Indischen Ozean nach Osten. Bei einem Fehlstart oder dem Niedergang von Raketenstufen befindet sich die Gefahrenzone über dem offenen Meer. Wie es in einem kürzlich bei defence-network.com veröffentlichten Artikel heißt, haben die türkischen Betreiber Interesse daran, dass auch deutsche Trägerraketen von Warsheikh aus gestartet werden.

    Deutschland benötige mehr Diversifizierung und eine strategische Verteilung der Startplätze für Trägerraketen, um das Risiko eines Ausfalls so weit wie möglich zu minimieren, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius Juli bei seinem Besuch bei Isar Aerospace in Ottobrunn.

    finde ich vernünftig.


    Somalia übrigens für die die nicht wissen wo das liegt:


    Beim Pistorius-Besuch in seinem Unternehmen im Juli sagte Fuchs, dass beim Start von einer schwimmenden Plattform die Nordsee der Ausgangspunkt gewesen sei. In Zukunft werde man „sichere westliche Gewässer“ und damit den gesamten Atlantik in den Blick nehmen. Möglicherweise auch in „äquatorialen Sphären“, so Fuchs. Resilienz werde nur erreicht, wenn man auf mehreren Möglichkeiten zurückgreifen könne, über Verlegefähigkeit verfüge und Varianz in der Lokalität aufweise, betonte er. Auch die Bundeswehr findet an dem Ansatz gefallen. „Aufgrund ihrer flexiblen Einsatzoptionen sind schwimmende Plattformen grundsätzlich eine interessante Ergänzung zu landbasierten Startplätzen“, teilte das BMVg dazu mit.

    da stimme ich zu.

    im übrigen verwendet china auch schon schwimmende plattformen. hier ein foto von einer raketen-landung (aufgefangen mit elastischen seilen, sehr interessant) von (ich glaube juli 2026?):