Schlechte Wahlergebnisse und weniger Mitglieder: Die SPD muss sparen. Stellen werden gestrichen und Büros untervermietet. Doch das soll nicht nur negative Effekte haben.
Nietan und Generalsekretär Klüssendorf […] hoffen, so die Partei insgesamt wieder attraktiver zu machen – bei Wählern und Mitgliedern.
also ich würde eine sozialdemokratische partei, mit einem kämpferischen, solidarischen programm für menschen, arbeiter*innen, erwerbslose, arme, kranke etcpp., die die interessen ihrer wähler*innen konsequent durchsetzt und nicht immer nur vor dem kapital buckelt, wesentlich attraktiver und wählbarer finden als ne weitere gesichtslose neoliberale partei mit ~moderner infrastuktur~.
aber mit waschlappenlauchs wie lars klingbeil und co. wird das wohl ein wunschtraum bleiben
Dann hätten sie zwar mehr Mitglieder, mehr Stimmen, und damit auch höhere Zuschüsse, aber im Endeffekt würde ihnen ohne die reichen Spender, die das Sagen haben, ja noch mehr Geld fehlen.
Die SPD ist eine Rentnerpartei. Das haben sie über die letzten 30 Jahre kultiviert. Sie haben sich auf die Stammwähler konzentriert und auf die Jugend und jungen Erwachsenen nicht mal geschissen.
Endergebnis: Die einzige Gruppe, für die die SPD solidarisch und kämpferisch ist, das sind die Pensionisten. Und Pensionisten finden es eben im Großen und Ganzen nicht geil, wenn irgendwer außer ihnen politische Aufmerksamkeit bekommt.
Jetzt sitzt die SPD eben am Abgrund: ihre eigene Wählerschaft sowie die eigenen Parteimitglieder sterben weg. Gleichzeitig verhindern die Parteimitglieder effektiv dass die PArtei irgendwas tut, was neue Wähler anlocken könnte.
Ich seh eigentlich keinen Weg wie die SPD da noch mal rauskommen soll. Wahrscheinlicher ist noch, dass eine der anderen linken Parteien die Position übermimmt. Oder dass sich die linken Parteien wie schon die letzten 30Jahre weiterhin auf aus den USA importieren Kulturkampf und Geschlechterkampf setzen und dabei den Klassenkampf weiter gekonnt ignorieren. Auf die Weise stärken sie die rechten Parteien weiterhin ungemein, bis die Brandmauer nur mehr bedeutet, dass die AfD eine Alleinregierung schafft.
Wie hat es eigentlich dazu kommen können, dass die linke Bewegung, die ursprünglich rein wirtschaftlich war, ihre Wirtschaftskompetenz und die Führerschaft bei dem Thema so freiwillig ins Klo geschüttet hat?
also ich würde eine sozialdemokratische partei, mit einem kämpferischen, solidarischen programm für menschen, arbeiter*innen, erwerbslose, arme, kranke etcpp., die die interessen ihrer wähler*innen konsequent durchsetzt und nicht immer nur vor dem kapital buckelt, wesentlich attraktiver und wählbarer finden als ne weitere gesichtslose neoliberale partei mit ~moderner infrastuktur~.
aber mit waschlappenlauchs wie lars klingbeil und co. wird das wohl ein wunschtraum bleiben
Als Vertreter der Gemeinschaft der Waschlappenlauchs distanziere ich mich von Lars Klingbeil!
BTW, wenn du Sternchen im Text benutzt, musst du sie auf Lemmy mit
\*escapen, sonst gibt es nur Kursivschrift.ah, shit, das zitat habe ich ja auch gemarkdownt, aber ich übersehe regelmässig, dass man auch innerwortlich escapen muss. danke!
aber die frage ist ja: distanziert sich lars klimbim auch von dir?
Dann hätten sie zwar mehr Mitglieder, mehr Stimmen, und damit auch höhere Zuschüsse, aber im Endeffekt würde ihnen ohne die reichen Spender, die das Sagen haben, ja noch mehr Geld fehlen.
Die SPD ist eine Rentnerpartei. Das haben sie über die letzten 30 Jahre kultiviert. Sie haben sich auf die Stammwähler konzentriert und auf die Jugend und jungen Erwachsenen nicht mal geschissen.
Endergebnis: Die einzige Gruppe, für die die SPD solidarisch und kämpferisch ist, das sind die Pensionisten. Und Pensionisten finden es eben im Großen und Ganzen nicht geil, wenn irgendwer außer ihnen politische Aufmerksamkeit bekommt.
Jetzt sitzt die SPD eben am Abgrund: ihre eigene Wählerschaft sowie die eigenen Parteimitglieder sterben weg. Gleichzeitig verhindern die Parteimitglieder effektiv dass die PArtei irgendwas tut, was neue Wähler anlocken könnte.
Ich seh eigentlich keinen Weg wie die SPD da noch mal rauskommen soll. Wahrscheinlicher ist noch, dass eine der anderen linken Parteien die Position übermimmt. Oder dass sich die linken Parteien wie schon die letzten 30Jahre weiterhin auf aus den USA importieren Kulturkampf und Geschlechterkampf setzen und dabei den Klassenkampf weiter gekonnt ignorieren. Auf die Weise stärken sie die rechten Parteien weiterhin ungemein, bis die Brandmauer nur mehr bedeutet, dass die AfD eine Alleinregierung schafft.
Wie hat es eigentlich dazu kommen können, dass die linke Bewegung, die ursprünglich rein wirtschaftlich war, ihre Wirtschaftskompetenz und die Führerschaft bei dem Thema so freiwillig ins Klo geschüttet hat?