Eine zu niedrige Erbschaftsteuer ist eben eine Subvention für etablierte Unternehmen und damit eine Wettbewerbsverzerrung. Das weiß auch jeder, der da nur minimal drüber nachdenkt:
Bei einer Neugründung durch nicht Vermögende muss praktisch immer jemand einen Kredit aufnehmen und darauf Zinsen zahlen. Diese müssen natürlich am Ende aus den Einnahmen des neuen Unternehmens kommen. Wenn ein Unternehmen vererbt wird und dabei eine zu geringe Steuer fällig wird, wird ein Erbe weniger belastet als ein Neugründer. Ergo: Subvention.
Ich halte es für einen Etappensieg, wenn die Kapitalisten anfangen sich gegenseitig die Augen aus zu kratzen. 😊
Es gibt halt auch smarte Kapitalisten, die verstehen, dass 5% Rendite und sozialer Frieden mittel- und langfristig besser sind, als >15% Rendite, dafür Krieg oder Guillotine.
Also wenn die Vermögenssteuer einer umsetzen kann, dann der Merz.
Denn die Geschichte lehrt uns, dass nur die SPD den Sozialabbau unter Schröder umsetzen konnte.
So gern ich das glauben möchte - nach dieser Logik würden wir unter einer AfD-Regierung das fortschrittlichste und liberalste Imigrationssystem bekommenn
Nun, ich denke da gehören auch jahrelange eigene Regierungsversäumnisse dazu. Bis die AfD den Tachostand erreicht hat, vermutlich in den Ostländern, dauert es etwas.
Aber ja, möglicherweise merken die AfD-Ostländer in 8-10 Jahren, dass sie vergreisen und kein Junger mehr dort leben und arbeiten will.


