• DrunkenPirate@feddit.org
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    2 months ago

    Nichts Neues, nur zusätzlich mit neuer Studie unterfüttert: Große, etablierte Unternehmen können nur bestehende Geschäftsmodelle verbessern. Neue, gänzliche andere Geschäftsmodelle können diese nicht aufbauen, da die internen Strukturen dem zuwiderlaufen.

    Kurz auch Innovators Dilemma benannt: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Innovator's_Dilemma

    Edit: Das einzig Neue ist der Überbringer der Nachricht. Die IG-Metall kritisiert die Chefetage Innovationshemmend zu sein und widerspricht dem Zeitgeist, die staatliche Bürokratie wäre Schuld an allem.

    Dem möchte ich noch folgenden Gedanken spenden. Deutschland hat das allgemeine Problem, zu viele große, etablierte, marktbeherrschende Unternehmen zu haben. Wenig Mittel- und Kleinunternehmen. Die paternalistische Industriepolitik verfolgt idR den Erhalt von Arbeitsplätzen als oberstes Ziel, wie die Zuschüsse bei Corona gezeigt hat. Firmen die To big to fail (Arbeitsplätze) sind, werden gestützt und gestärkt. ZB Automobilbau. Andere Firmen werden zum Schutz der Etablierten geopfert zB Solarindustrie, Windindustrie vs. China als Autokunde und Energiekonzerne.

    Mit so einer Politik ist es einfach extrem schwierig ein neues Geschäftsfeld/ neue Industrie aufzubauen und richtig groß zu machen. Das klappte bisher in DE nur in der IT, da Computer ganz neu waren und keine Etablierten den Schutzdchirm der Politik bekamen.

    • smokeysnilas@feddit.org
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      2 months ago

      Als jemand im IGM Großkonzern kann ich vieles so unterschreiben.

      klappte bisher in DE nur in der IT

      Wo bitte hat das geklappt? Sag jetzt nicht SAP, deren Kernkompetenz ist nicht IT sondern Verwaltungsprozesse.