• DrunkenPirate@feddit.org
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    27 days ago

    Ob es in Wien so viel besser läuft, wage ich zu bezweifeln. Auf den ersten Blick sieht das alles toll aus, wenn man tiefer schaut und nachfragt wird es differenzierter.

    Meine Info ist, dass ähnlich wie bei den Gemeinschaftbaugenossenschaften in deutschen Städten, die Warteliste zu Aufnahme suuuuuuuper lang ist. Am besten schon im Söuglingsalter anmelden.

    Und dann gibt es das ungelöste Thema mit den Altmieten vs Neumieten bzw Altmietern vs Neumietern. Das Thema ist der Treiber für die Mietpreise.

    Altmieter haben günstige Mietverträge, die in der jährlichen Steigerung begrenzt sind. Altmieter haben das Problem, im Falle eines Umzuges zb Verkleinerung mehr Miete für eine kleinere Wohnung zu zahlen als für die jetzige zu große Wohnung. Also bleiben sie drinnen.

    Diese fehlende Umzugsdynamik treibt nun die Mietpreise für die wenigen frei verfügbaren Wohnungen in die Höhe. Neue Wohnungen suchen idR Familien, Studenten und Arbeitende (neuer Job). Die zahlen unverhältnismäßig viel Geld für kleine Buden und Altmieter (idR eben auch ältere Menschen) sitzen in zu großen, günstigen, nicht altersgerechten Wohnungen.

    Wien hat diese Thematik durch die Wohngemossenschaften auch nicht gelöst.

    • mtoboggan@feddit.org
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      27 days ago

      Zudem sind Mietverträge in Wien häufig befristet. Da steigen die Mieten dann gerne auch mal über die 2-3 Verlängerungen in zehn Jahren.