Natürlich zeigen Investoren begrenztes Interesse. Jeder mit 3 Gehirnzellen kann sich ausmalen welchen Widerstand der Bau von Atomkraftwerke anziehen wird, wenn schon Solar- und Windparks verwirrte NIMBYS auf den Plan rufen. Tatsächlich werden das die ersten sein, die da dann auch plötzlich dagegen sind.
Die Wirtschaftlichkeit mal ganz ausgenommen.
Andersrum… jeder mit 3 Gehirnzellen versteht, dass Atomkraft wirtschaftlicher Wahnsinn ist, wenn nicht Staaten multi-Milliarden bereitstellen und dazu noch das Risiko und die Verantwortung für die Entsorgung tragen. Da hilft es dann auch nicht mehr, dass man Geld dafür ausgibt verwirrte Nimbys auf die preiswerte Konkurrenz zu hetzen. Letzteres hat aber den Vorteil, dass die guten, schon abbezahlten Kohlekraftwerke, in die man ebenfalls investiert hat, noch länger betreiben kann.
Wie finden das eigentlich Reiches Geldgeber? Die Fossil-Lobbies haben ja nicht so direkt etwas von Atomkraftwerken. Höchstens als Fakes, die in Musk-Manier Ressourcen von realistischen und sinnvollen Projekten abziehen. Gab da ja auch letztens den Fall, dass BP plötzlich keine Lust mehr hat, seine Offshore-Windparks zu bauen. Dafür müssten sie dann aber zumindest so tun, als hätten sie Bock auf diese Atomreaktoren.
Ich glaube, das Ziel der Atomdebatte ist, den Weg der Erneuerbaren zu hinterfragen und somit den Ausbau deren zu verlangsamen. Folglich braucht es länger fossile Energieträger da ein AKW so oder so nicht zustande käme. Im Kern die Verzögerung des fossil-Ausstiegs.
Stromanbieter lieben es, wenn 0,1% des Stroms aus Atom kommt.
Atom ist teuer, den Rest macht die Merit-Order-Preispolitik.
In welcher Ecke hat die gepennt als das zum ersten Mal durchgekaut wurde. Ich meine, daß selbst Energieerzeuger keinen Bock mehr auf AKWs haben ist ja nicht erst seit gestern bekannt.
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