Drei kleinere Krankenkassen haben laut NDR, WDR und SZ zusammen mehr als 100 Millionen Euro im Veriusfonds verloren. Eine Sonderprüfung der KV Berlin bezweifelt, dass ihre Anlagerichtlinie eingehalten wurde.
Ich finde auch wichtig den Zeithorizont zu beachten.
Die Krankenkasse kann Mittel aus der Rücklage den Betriebsmitteln zuführen, wenn Einnahme- und Ausgabeschwankungen innerhalb eines Haushaltsjahres nicht durch die Betriebsmittel ausgeglichen werden können. In diesem Fall soll die Rücklage in Anspruch genommen werden, wenn dadurch Erhöhungen des Zusatzbeitragssatzes nach § 242 während des Haushaltsjahres vermieden werden.
Wie ein Immobilienfond nun im laufenden Jahr die Geldlage ausgleichen soll, ist mir schleierhaft. Immobilien sind das Beispiel für illiquide Finanzen.
Daher kann ich mir das nur als Mittel zur Vorausplanung über mehrere Jahre und zur Rücklage gegen eine Erhöhung der Zusatzbeiträge vorstellen.
Im Artikel werden leider keine Jahre genannt. Der Veriusfond hat Mitte 2023 Konkurs angemeldet. D.h. es wurde davor investiert.
Wenn ich mit die Charts bei Statista anschaue, sehe ich den
GKV-Beitrag konstant bei ca.14,6% seit 2015.
die Beitragsbemessungsgrenze von 49.500€ / Jahr 2015 auf 66.150€ (+34%)
der Zusatzbeitrag ist von 1,1 auf 2,9% gestiegen (+164%)
Inflationsrate liegt von 2015-2025 bei ca +27,5%
Vorher habe ich das noch nie im Detail angeschaut und für mich sieht das nach einer Verschleierungstaktik aus: Die GKV-Beiträge scheinen stabil zu bleiben, aber heimlich gehen die Kosten bei den Zusatzbeiträgen und der BBG hoch.
Ich hoffe nur, dass es Konsequenzen für die Krankenkassen und deren Vorstände hat - mindestens, dass die Mitglieder mit den Füssen abstimmen und wechseln. Ist leider kein Einzelfall mehr, bei dem mit Steuergeldern geschlampt wird. Und wir alle müssen dafür zahlen. Frechheit.
Edit: Kurze Recherche ergibt alle drei genannten GKV haben 2025 ihre. Zusatzbeitrag überdurchschnittlich erhöht mit 3,27%, 3,3% und 3,8%. Durchschnitt aller GKV liegt bei 2,5%. Satte 30-50% mehr Zusatzbeitrag durch diese Scheisse.
Guter Link. Danke.
Ich finde auch wichtig den Zeithorizont zu beachten.
Wie ein Immobilienfond nun im laufenden Jahr die Geldlage ausgleichen soll, ist mir schleierhaft. Immobilien sind das Beispiel für illiquide Finanzen.
Daher kann ich mir das nur als Mittel zur Vorausplanung über mehrere Jahre und zur Rücklage gegen eine Erhöhung der Zusatzbeiträge vorstellen.
Im Artikel werden leider keine Jahre genannt. Der Veriusfond hat Mitte 2023 Konkurs angemeldet. D.h. es wurde davor investiert.
Wenn ich mit die Charts bei Statista anschaue, sehe ich den
Vorher habe ich das noch nie im Detail angeschaut und für mich sieht das nach einer Verschleierungstaktik aus: Die GKV-Beiträge scheinen stabil zu bleiben, aber heimlich gehen die Kosten bei den Zusatzbeiträgen und der BBG hoch.
Wobei hier ein Raketenstart ab 2024 zu sehen ist (https://de.statista.com/infografik/33273/entwicklung-des-zusatzbeitragssatzes-zur-gesetzlichen-krankenkasse/) Ob das nun zufällig der Zeitpunkt der Wertberichtigung durch die Veriuspleite oder die Zusatzbeiträge wegen der Veriuspleite durch die Decke gehen, dass werden wir einfache Bürger wohl nie erfahren.
Ich hoffe nur, dass es Konsequenzen für die Krankenkassen und deren Vorstände hat - mindestens, dass die Mitglieder mit den Füssen abstimmen und wechseln. Ist leider kein Einzelfall mehr, bei dem mit Steuergeldern geschlampt wird. Und wir alle müssen dafür zahlen. Frechheit.
Edit: Kurze Recherche ergibt alle drei genannten GKV haben 2025 ihre. Zusatzbeitrag überdurchschnittlich erhöht mit 3,27%, 3,3% und 3,8%. Durchschnitt aller GKV liegt bei 2,5%. Satte 30-50% mehr Zusatzbeitrag durch diese Scheisse.